Die Esel Elsa und Gina erobern die Herzen

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

(geschrieben von Gisela Pschenitschnig)

Viele Jahre züchtete ein Ehepaar Bio-Schafe. Die tierlieben Leute gingen in Pension, die Schafzucht wurde beendet und stattdessen holte man sich zwei Eselstuten: Elsa und Gina.  

Unerwartet starb der Ehemann und die alleinstehende Witwe war mit dem Hof und allem, was dazu gehört, kräftemäßig überfordert.  

Die Schwiegertochter wandte sich an Dieter Ehrengruber. Esel sind auch für ihn besondere Tiere, und so sagte er der Aufnahme von Elsa und Gina sofort zu.

Der Esel – ein kleiner Psychotherapeut

Der Esel sei stur und dumm – meinen viele Menschen. Der Esel ist hingegen intelligent, sehr sensibel und ein großer Denker. Er ist ein stolzes Tier, und macht fast alles, was der Mensch von ihm verlangt. Er möchte nicht geschlagen werden, er möchte zärtlich gestreichelt werden und er liebt es, wenn man seine langen Ohren massiert.  
Der Esel fühlt den Gemütszustand des Menschen und will sein Freund sein. Esel sind wie kleine Psychotherapeuten für nervöse, ängstliche oder verletzte Tiere und Menschen.

Das Für-Immer-Zuhause ist der Köglerhof in Kärnten

In einem gemütlich ausgestatteten Transporter der Tierretter von Gut Aiderbichl wurden die beiden Eselstuten von ihrem Ursprungshof abgeholt und zu Markus Leitner, dem Verwalter des Köglerhofs in Kärnten, gefahren.  

Esel sind hochsensible Tiere und so haben womöglich die Kärntner Esel Odysseus, Pedro, Sam und Winnetou geahnt, wer oder was aus dem Transporter herausgeführt wird? Mit hochgestellten Ohren und aufmerksamen Augen wurden die beiden Eseldamen Elsa und Gina von den vier Eselherren empfangen. Etwas schüchtern sahen die beiden Eselstuten zur Seite und Markus war gleich zur Stelle. Erst einmal ging es auf in den vorbereiteten Stall.

Elsa und Gina sind noch sehr jung

Elsa, zwei Jahre alt, und Gina, drei Jahre alt, haben noch ein ganzes Eselleben vor sich und können bei guter Gesundheit bis zu 50 Jahre erreichen.  

Markus beobachtet die Neuankömmlinge und meint: „… Auf der Weide lasse ich die Eselwallache und Eselstuten miteinander sein. Elsa und Gina allerdings bevorzugen es noch, sich eher abseits zu halten. Obwohl, sie schauen schon verstohlen zu den feschen Eselwallachen hinüber. Das dauert noch, sie sind ja erst vor einer Woche hier angekommen. Eines funktioniert aber: wenn die Futterzeit kommt dann ist das „Iah“ von Elsa und Gina fast doppelt so laut als das von Odysseus, Pedro, Sam und Winnetou. Ein paar Wochen noch, dann sind Elsa und Gina die Chefs!“.  

Wünschen wir Elsa und Gina alles Gute und ein recht langes, glückliches Leben am Köglerhof in Kärnten. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Herzlichst, Ihre Gisela

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