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Lisa und Marie

Zwei entzückende Nagetiere

Weltweit gibt es mehr als sechzig Rattenarten, die meisten davon in Südostasien, Neuguinea und Australien. Die Tiere, die bei uns als Haustiere gehalten werden, sind sogenannte Farbratten. Zu diesen Farbratten gehören beispielsweise auch Lisa und Marie.

Die grau-weiße Lisa und die schwarz-weiße Marie wurden von ihren Vorbesitzern aus einer Tierhandlung im wahrsten Sinne des Wortes gerettet. Man hatte den Eindruck, dass sie in der Tierhandlung kein schönes Leben hatten. Beide waren bereits ausgewachsen und sie konnten nicht mehr verkauft werden. Sie waren bissig und eher scheu. Die Familie fühlte Mitleid für die beiden Tierchen und entschloss sich, Marie und Lisa mitzunehmen, um ihnen zumindest die Chance auf ein besseres Leben zu geben.

Lisa und Marie sollten auf keinen Fall als Schlangenfutter enden müssen

In der freien Natur ernährt sich die Schlange beispielsweise von Ratten und Mäusen – die Vorstellung, Lisa und Marie wären Schlangen verfüttert worden, wollte sich die Familie nicht im Detail vorstellen.

Mit viel Liebe und Geduld wurden aus den beiden Nagern Tiere, die ihren Menschen sogar aus der Hand fraßen und nicht mehr zubissen.
Streicheln und im Arm halten – das wollten Lisa und Marie allerdings gar nicht. Lisa und Marie konnten sich in der Wohnung auch regelmäßig frei bewegen. Doch sie überlegten sich manchmal sehr lange, ob sie aus dem Käfig wollten oder nicht. Falls sie den Käfig doch verließen, versteckten sie sich und suchten Schutz wiederum bei ihrem Käfig. Ein größerer Käfig wäre vielleicht eine Lösung gewesen, aber die Wohnsituation der Familie ließ dies nicht zu.

Die Familie, in der Lisa und Marie Aufnahme gefunden hatten, sind seit Jahren Aiderbichler und das brachte die beiden Nager nun auf Gut Aiderbichl nach Henndorf.

„Lisa und Marie sind zwei gute Tierchen …“

Die Aiderbichler Mitarbeiterin Anna und unsere Tierärztin sind mit den beiden ganz zufrieden. Anna liebt all ihre Frettchen, Chinchillas, Ratten und Mäuse und ihre Füchse Elli und Stella. Da wird gestreichelt, gekuschelt, der Käfig sauber gemacht oder, wenn alles im Käfig aufgrund des Spieltriebes der Tiere kreuz und quer herumliegt, wieder aufgeräumt und neugestaltet. Für jedes ihrer Felltierchen nimmt sich Anna viel Zeit und so bemerken wir gerade auch, dass Lisa und Marie immer mehr in ihrem neuen Zuhause ankommen und Vertrauen fassen.

Das Interesse an Tieren ist als evolutionäres Erbe im Menschen angelegt

Jeder, der ein Haustier besitzt, bestätigt den Gedanken, dass sich Haustiere positiv auf die Psyche auswirken. Mittlerweile ist es auch belegt, dass die reine Anwesenheit von Tieren und vor allem das Streicheln sehr helfen, den Blutdruck und die Herzfrequenz der Menschen zu senken. Es ist egal, ob Hund, Katze, Ratte oder Pferd – Tiere tun uns Menschen gut. Wir haben seit jeher das Bedürfnis, mit der Natur in Kontakt zu sein. Schon Kleinkinder aller Kulturen interessieren sich intensiv für Tiere. Und: Wer Tiere liebt, liebt auch die Menschen.

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