Zum Tag des Geflügels

Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

Der 19. März ist ein besonderer Tag für die gefiederten Freunde des Menschen. Er gehört den Hühnern, den Gänsen – eben allen, die ein Federkleid tragen.

Der Mensch ist zwar der letzte Schrei, aber nicht das letzte Wort der Schöpfung

Konrad Lorenz

Hühner, Gänse und Enten verschiedenster Rassen, Pfaue, Papageien und Tauben leben auf Gut Aiderbichl. Sie alle sind intelligent und somit sind wir weit entfernt von der Annahme, dass es sich um dumme Vögel handelt. Hühner beispielsweise haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie sprechen mit ihren ungeborenen Kindern und ihre Sprache ist ein Sammelsurium von vielfältigen „Gackertönen“. Jeder Ton ist Kommunikation und Sprache unter den Artgenossen.
Hühner lieben Musik – manche mögen es rockig, andere wieder bevorzugen klassische Töne. Es gibt Hühner, die die Gesellschaft des Menschen schätzen, andere wieder sind schüchtern, reserviert und können auch aggressiv werden. Kleine Persönlichkeiten also im Federkleid mit eigenem Charakter.

Wer bewirkt das Leid der Turbolegehühner?

Nicht die Züchter alleine tragen zum Leid der Hühner bei. Es ist auch der Konsument, der entscheidet. Der Preis muss günstig sein und zu Wenige denken beim Kauf von Eiern an das Leid der Tiere, dass hinter jedem einzelnen Hühnerei aus Käfig- oder Bodenhaltung verborgen ist.

Immer wieder rettet Gut Aiderbichl sogenannte Biohühner vor der Schlachtung. Oft waren die Hühner erst 18 Monate alt. Weil sie die Legeleistung nicht mehr brachten, sollten sie geschlachtet werden. Dutzende „leistungsfaule“ Junghühner verdankten ihr Weiterleben einer Tierschützerin, die uns bei der Rettung um Hilfe bat. Viele Hühner wurde so 2020 an private Hühnerhalter und an Gut Aiderbichl vergeben.

In artgerechter Haltung leben die einstmals geretteten Biohühner nun glücklich. Eine große Wiese, Bäume, auf denen sie schlafen können. Natürlich gibt es auch Stallungen, wo sie sich auf die Hühnerstange an der Decke setzen und friedlich schlafen.

Gänse, die ein artgerechtes Leben führen können

Konrad Lorenz schwamm mit Gänsen im Teich und wenn er sie rief, kamen sie auf ihn zu. Er hatte keine Angst vor ihren kräftigen Schnäbeln und spitzen Zähnchen.
Ob Lockengans, Pommerngans oder Warzenente – Sie finden sie überall am Hof und werden laut schnatternd begrüßt. Wenn das Geschnatter an Lautstärke gewinnt und der Hals der Gans sich Ihnen bedrohlich entgegenstreckt, ist die beste Lösung, einfach ruhig weiterzugehen.

Ein neues Mitglied in unserer großen Enten- und Gänseschar ist die Warzenente Hansi. Seit einigen Wochen ist er Bewohner unserer Enten- und Gänsehäuschen am kleinen Teich auf Gut Aiderbichl Henndorf. Hansi wurde von einer Familie entdeckt und nach Gut Aiderbichl gebracht. Hier hat er nun viele Gänse- und Entendamen, die ihm gefallen.
Wenn man den schönen Casanova beim Namen ruft, kommt er angewatschelt. Meine Stimme erkennt er mittlerweile sofort und hebt sein Köpfchen. Ich darf ihn am Hals und Rücken streicheln. Wir sind echte Kumpel geworden.
Hansi freut sich auf Ihren Besuch. Sie finden ihn beim Ententeich. Herzlichst, Gisela

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