„Spatzal“

meckert in einer neuen Ziegenherde

Ziegen gehören zu den ältesten, wirtschaftlich genutzten Haustieren. Vor rund 10.000 Jahren schon wurde die genügsame, lern- und anpassungsfähige Ziege domestiziert und galt lange Zeit als „die Milchkuh des kleinen Mannes“.  

Spatzal lief und lebte zwei Jahre in einer Schafherde. Diese Schafherde musste abgegeben werden, doch Spatzal konnte nicht mit.
Seit der Kastration verlor Spatzal mehr und mehr von seinem Fell und war auch in tierärztlicher Behandlung. Leider wusste niemand, warum Spatzal sein Fell verlor. Sein allgemeiner Gesundheitszustand ist top, doch er schaut halt nicht so „schön“ aus.
Die ehemaligen Besitzer nannten ihn „Spatz“, und er wurde als lieber, zutraulicher und aufgeweckter Kerl beschrieben.  

„Spatzal“ fühlt sich wohl

Michael, Gutsleiter in Eslarn, meint „Spatzal hat sich super eingewöhnt. Er ist gesund. Das mit der Schönheit, ja, das ist relativ. Das Fell kommt schon wieder. Wichtig ist, dem Spatzal geht’s gut!“.  

„Spatzal“ ist eine sehr neugierige und kluge Ziege. Alles will er wissen und folgt dem Michael auch fast überall hin. Flink und fidel rennt er häufig zu den Schafen und erinnert sich vielleicht an die Schafherde, in der er groß geworden ist.

Lonely ist Spatzals gute Freundin geworden 

Lonely lebt mittlerweile seit sechs Jahren bei Michael in Eslarn. Sie ist schon lange nicht mehr alleine und einsam – ganz im Gegenteil. Das Leben in der Ziegenherde in Eslarn gefällt ihr sehr gut und vor allem ja auch, weil sie hier so viele Artgenossen zum Laufen, Spielen und Kuscheln hat.  

Lonely wurde vor einigen Jahren ausgesetzt. Es war früh am Morgen, und die Aiderbichler Ziegen wurden gerade auf die Weide geführt. Am Zaun stand eine festgebundene, fremde Ziege. Neben ihr lag ein Pappkarton, der mit einem Holzscheit beschwert war. Aus dem Karton meckerte es kläglich und leise. Zwei neu geborene Zicklein meckerten um Hilfe. 

Ausgesetzte Ziegen – was es alles so gibt. Die beiden Zicklein wurden Melody und Milou getauft und konnten nun mit Mama Lonely im warmen Stall oder draußen auf der Weide mit den anderen Ziegen sein.  

Der Besitzer konnte nicht ausfindig gemacht werden, denn Lonely und ihre beiden Babys hatten keine Ohrmarken.

Es gibt nichts, was es nicht gibt 

Spatzal hat eine neue Herzens-Freundin gefunden, die schöne Lonely. Er genießt sein Leben in der großen Ziegenfamilie der Aiderbichler Ziegen in Eslarn.
Immer wieder zieht es ihn auch zu den Schafen, doch dann hört er Lonely „rufen“ und macht wieder kehrt.  

Die Freuden des Lebens erlernt man von Tieren. 

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