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Aus der Sicht einer Aiderbichlerin

Wenn man denkt, es geht nicht mehr …

(erzählt von Gisela Pschenitschnig)

Seit vielen Jahren erzähle ich den Besuchern über die vielen Tierschicksale, die die Tiere irgendwann nach Gut Aiderbichl gebracht haben. In vielen Fällen geht es bei der Tieraufnahme um Geldmangel, Leistungsrückgang oder Wohnungswechsel … Sehr oft müssen die Tiere auch ein neues Zuhause bekommen, weil die Besitzer erkranken oder – einfach alt werden.

Tiere um sich zu haben, ist für viele das Schönste. All die Fellnasen, fragenden Kulleraugen, all die Liebe, die uns Tiere geben – für Tierliebhaber ist ein Leben ohne Tiere beinahe undenkbar.

Die Geschichte des Esels Herold und des Ponys Jonathan

Vor ein paar Wochen erreichte uns eine Mail aus dem Salzburger Land. Herold und Jonathan suchten eine neue Heimat. Ihr ganzes Leben lang hatte eine Bäuerin die Tiere um sich. Irgendwann ging sie in den Ruhestand und der Hof wurde übergeben. Aus dem Rinderhof wurde ein Reiterhof. Nur eine Box wollte die Bäuerin weiterhin ihr Eigen nennen: die Box für Herold und Jonathan. Sie bekamen eine kleine Weide nur für sich, denn bei den Pferden waren sie nicht erwünscht.

Die vielen gemeinsamen Jahre bleiben unvergesslich

In jungen Jahren hatten die beiden sogar Kutschenfahrten mit den Bauersleuten unternommen. Jonathan, das Pony, hatte dem Esel, Herold, gelernt, wie das so geht. Es war eine Zeit voller Liebe für die zwei, und nun musste die Liebe der Vernunft weichen. Die Bäuerin durfte nach einer Operation nichts Schweres heben und dann erkrankte sie auch noch an Covid19.

Auf Dauer war Hilfe aus der Familie nicht zu erwarten. Es gab Menschen, die ihr Hilfe anboten, doch woanders einstellen wollte sie Herold und Jonathan nicht. „Man muss sich doch mit Tieren auskennen … Sie sollen es gut haben“ – da hatte sie wohl recht.

Erste Freundschaften in der neuen Heimat

Herold und Jonathan streifen seit ein paar Tagen über den Hof von Gut Aiderbichl Henndorf und lernen die vielen Ziegen, Rinder, Dromedare, Pfaue oder auch Schweine kennen. Herold hat schon einen Freund gefunden, unseren Santino. Jonathan gefallen unsere Ponymädchen recht gut, er hat sich aber noch nicht ganz für eine Herzensdame entschieden…

Seit vielen Jahren erzähle ich unter anderem die Geschichte unserer geretteten Esel. Heute stand ich im Hof und beobachtete Jonathan. Da bekam ich plötzlich einen leichten Stups in den Rücken. Herold schaute mich an. Ohrenkraulen mag er und festes Streicheln am Rücken. Plötzlich legte er sein Maul auf meine Schulter und wir schauten uns an. „Hallo, ich bin der Neue“ – ich legte meine Nase vorsichtig auf seine und schloss die Augen. So viel Vertrauen von einem Esel, wie sehr muss er wohl die Bäuerin geliebt haben…

Herold und Jonathan hatten Glück wie ich: es gibt nichts Schöneres, als inmitten der Tiere zu stehen, ihre Schicksale zu erzählen und ihr Vertrauen und ihre Liebe zu fühlen. Herold und Jonathan freuen sich auf Ihren baldigen Besuch. Herzlichst, Ihre Gisela

Grauer Esel mit rotem Halfter vor blauem Himmel, Gut Aiderbichl.
bei uns zuhause

Esel Herold

Europäischer Esel

Uns erreichte eine Mail aus dem Salzburger Land. Esel Herold und Pony Jonathan suchten eine neue Heimat. Ihr ganzes Leben lang hatte eine Bäuerin die Tiere um sich. Irgendwann ging sie in den Ruhestand und der Hof wurde an die nächste Generation übergeben. Aus dem Rinderhof wurde nun ein Reiterhof. Nur eine Box wollte die Bäuerin weiterhin ihr Eigen nennen: die Box für Herold und Jonathan. Glückliche Jahre vergingen und es war eine Zeit voller Liebe für sie. Doch nun musste die Liebe der Vernunft weichen. Die Bäuerin erkrankte schwer, konnte die Versorgung alleine nicht mehr gewährleisten und auf Dauer war Hilfe aus der Familie nicht zu erwarten. Es gab Menschen, die ihr Hilfe anboten, doch woanders einstellen wollte sie Herold und Jonathan nicht. „Man muss sich doch mit Tieren auskennen … Sie sollen es gut haben“ – da hatte sie wohl recht. Es musste eine Lösung her: Und so kamen die beiden nach Gut Aiderbichl.

Pony mit wuscheligem Fell und Mähne auf einer Wiese bei Gut Aiderbichl.
bei uns zuhause

Pferd Jonathan

Shettland-Pony

Vor ein paar Wochen erreichte uns eine Mail aus dem Salzburger Land. Herold und Jonathan suchten eine neue Heimat. Ihr ganzes Leben lang hatte eine Bäuerin die Tiere um sich. Irgendwann ging sie in den Ruhestand und der Hof wurde übergeben. Aus dem Rinderhof wurde ein Reiterhof. Nur eine Box wollte die Bäuerin weiterhin ihr Eigen nennen: die Box für Herold und Jonathan. Sie bekamen eine kleine Weide nur für sich, denn bei den Pferden waren sie nicht erwünscht. In jungen Jahren hatten die beiden sogar Kutschenfahrten mit den Bauersleuten unternommen. Jonathan, das Pony, hatte dem Esel, Herold, gelernt, wie das so geht. Es war eine Zeit voller Liebe für die zwei, und nun musste die Liebe der Vernunft weichen. Die Bäuerin durfte nach einer Operation nichts Schweres heben und dann erkrankte sie auch noch an Covid19. Auf Dauer war Hilfe aus der Familie nicht zu erwarten. Es gab Menschen, die ihr Hilfe anboten, doch woanders einstellen wollte sie Herold und Jonathan nicht. „Man muss sich doch mit Tieren auskennen … Sie sollen es gut haben“ – da hatte sie wohl recht. Und so kamen die beiden nach Gut Aiderbichl.

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